Für die Konstruktion verwenden wir den Holzkern der Stängel (Hanfstroh). Hanfstroh bleibt nach dem Mähen für einige Wochen auf dem Land, um zu verrotten (Hanf wird Wasser und Sonne ausgesetzt). Zwischendurch werden die Stiele gedreht, damit alles möglichst gut verrotten kann.
Wenn die Stängel verwurzelt und trocken genug sind, werden sie mit einer Fräse vom Land entfernt. Häcksler, die die Stiele auf 8 bis 10 cm schneiden. Dazu werden 7 „sogenannte“ Häckselpflüge verwendet. 1 Futterpflug besteht aus 1 Häcksler, 2 Kippern und 1 Schaufel. Die Kipper sind für das Sammeln und den Transport des Hanfstrohs zu den Lagerplätzen verantwortlich.
Die Schaufel sorgt für die Silage des Hanfstrohs. An 1 Tag können wir je nach Wetter und Tageslänge bis zu 150 Hektar Hanfstroh ernten. Die Ernte von Hanfstroh ist stark von der Luftfeuchtigkeit abhängig, was es sehr kritisch macht, wann genau an einem Tag geerntet werden kann. Das Hanfstroh wird dann das ganze Jahr über an die Fabrik geliefert.

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